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Wir sind Brompton | Rebecca Summers

Wir alle sind Erfinder. Jede(r) bei Brompton trägt einen unverzichtbaren Teil dazu bei, dass unsere Räder so einzigartig sind, wie sie sind und wir so immer mehr Menschen für das Brompton begeistern können.

Von den Anfängen bis heute gilt: Es sind die Menschen, die Brompton ausmachen, Menschen machen uns besonders.

Jahrzehntelange harte Arbeit haben so viele spannende Einzelgeschichten hervorgebracht. Wir alle sind Brompton.

Rebecca Summers stieß im Jahr 2009 zu unserem Vormontageteam. Als sie im Jahr 2011 unser kleines Lötteam verstärkte, war sie die erste Frau im Team. Inzwischen hat sie ihre Lötkunst zur Meisterschaft getrieben.

We Are Brompton, Rebecca Summers

Kannst du erklären, was Löten genau ist?

Einfach gesagt: Löten verbindet einzelne Metalle zu einer festen Struktur, die zuverlässig und dauerhaft trägt. Jeder in unserem Produktionsteam stellt unterschiedliche Elemente eines Bromptons her. Insgesamt müssen 39 Einzelteile zusammengeführt werden, um das Grundgerüst eines Rads (Hinterrahmen, Hauptrahmen und Gabeln) fertigzustellen.

Kannst du uns erzählen, wie es war, die erste Löterin zu sein?

Die Menschen sind manchmal überrascht, wenn ich Ihnen sage, dass ich Löterin bin. Wenn ich ehrlich bin, haben mich solche Reaktion aber nie interessiert. Ich fand es immer toll, dass ich meine Komfortzone verlassen konnte und die Möglichkeit bekam, mich zu beweisen.

Es war mein Geburtstag und ich saß in der Firma am Frühstückstisch, als unser CEO Will Butler-Adams davon sprach, gerne mehr Frauen im Lötteam zu haben. Es war ein echter Aha-Moment für mich. Löten ist eine sehr kreative Arbeit, und kreativ wollte ich immer arbeiten. Ich war neugierig geworden und so habe ich wenig später Will direkt angesprochen. Zwei Jahre später hatte ich meine Ausbildung beendet und begann meinen Job.

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Kannst Du etwas über Deine Ausbildung erzählen?

Es dauert bis zu zwei Jahre, bis wir wirklich eigenverantwortlich arbeiten dürfen. Wer was wann bearbeiten darf, richtet sich nach einem 5-stufigen Bewertungssystem.

In unserem Ausbildungskurs haben wir uns viel mit Chemie beschäftigt, haben z.B. die Eigenschaften von Metallen und Elementen gelernt, mit denen wir arbeiten werden. Eher ein Perfektionist zu sein, hat mir während meiner gesamten Ausbildung geholfen, da es viele komplexe Materien zu durchdringen gilt und das Löten große Sorgfalt und Liebe zum Detail erfordert. Nur so kann man sicherstellen, dass das Fahrrad strukturell und ästhetisch von hoher Qualität ist. Sicherheit ist ein anderer Schwerpunkt der Ausbildung, denn die Arbeit birgt viele Gefahren.

Wenn man aber die Theorie einmal verstanden hat, macht das Arbeiten richtig Spaß und man kann seine Kreativität ausleben! Jeder entwickelt seinen eigenen Stil, der jedes Rad völlig einzigartig macht; kein Rad gleicht dem anderen. Unsere Räder sind einzigartig, weil wir sie wirklich noch von Hand löten. Ich bin darin geübt, alle Teile des Fahrrads zu löten: Gabeln, Hauptrahmen und Hinterrahmen. Ich besitze ein Brompton, das vollständig von mir gelötet wurde!

Was macht deiner Meinung nach die Arbeit bei Brompton so besonders?

Das ist schwer eindeutig zu spezifizieren. Ich habe so viele positive Erinnerungen! Ich war 19, als ich zu Brompton kam, und wuchs so quasi mit der Firma auf. Wahrscheinlich habe ich hier mehr Zeit verbracht als zu Hause! So ist Brompton auch eine Art Familie für mich. Ich finde aber auch unseren Teamspirit ziemlich einzigartig: dass wirklich jeder seinen unverzichtbaren Teil dazu beiträgt, dass ein tolles Produkt entsteht.

Wenn ich noch einen Einzelaspekt herausheben sollte, wäre es das Wissen, dass unser Bike wirklich in der ganzen Welt präsent ist. Egal, wo ich gerade bin, überall sehe ich ein Stück meiner Arbeit. Das motiviert mich enorm. Als ich mit dem Löten begann, sagte ich, ich würde den ganzen Weg nach New York auf mich nehmen und dort jedes Bike berühren, dass ich in London mithergestellt habe.

Wenn ich im Zug sitze, denke ich manchmal… „Ist das ein Bike von mir?“ und versuche, die Lötsignatur auf dem Rad zu erkennen (Jedes Rad hat eine Markierung, die den jeweiligen Löter klar identifiziert). Es ist cool zu wissen, dass das Ergebnis deiner Arbeit auf der ganzen Welt zu finden ist.

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Wenn du für einen Tag die Arbeit mit einem anderen Mitarbeiter bei Brompton tauschen könntest, wer würdest du gerne sein?

Ganz klar Lavinia, unsere Personalmanagerin! Ich würde sehr gerne genau erfahren, wie in der Personalabteilung wirklich gearbeitet wird. Das Human Resource-Team ist das Herz der Firma und kümmert sich so gut um jeden von uns. Es gibt so viele unterschiedliche Köpfe unter dem gemeinsamen Brompton-Dach, so dass ich ahnen kann, dass da eine Menge zu tun ist. In meiner Vorstellung müsste das ein ziemlich cooler Job sein, aber das weißt du natürlich erst dann wirklich, wenn du es mal versucht hast…. Ich bin auf jeden Fall gerne unter Menschen und könnte, glaube ich, schon viel Positives in unser Human Resource-Team einbringen! 

Also, I’m a people person so I feel like I’d have a lot to give to the HR team!

Du hast gesagt, du bist eine kreative Person. Hattest du schon immer eine kreative Ader?

Kreativität und eine positive Lebenseinstellung sind Teil meiner Persönlichkeit. Vor meiner Zeit bei Brompton arbeitete ich als Friseurin. Das sind offensichtlich zwei ganz unterschiedliche Berufszweige, aber ich habe immer gerne Herausforderungen und Veränderungen angenommen, was sicherlich geholfen hat, mir schnell die notwendigen Fähigkeiten anzueignen.

Ich singe auch gerne. Nun ja, früher auf jeden Fall… inzwischen nicht mehr so oft. Als ich noch jünger war, hat man mich immer an einer Open-Mic-Session irgendwo in London antreffen können. Ich habe gerne Songs von Alicia Keys, Adele oder Amy Winehouse gesungen. Die Menschen sind oft ganz verblüfft, wenn ich auf eine Karaoke-Veranstaltung gehe oder auf einer Bühne mit Mikrofon auftrete. 

Hast Du einen Lieblingsmusiker?

Unmöglich, nur einen zu nennen! Mindestens drei müssen es schon sein: Elton John, ABBA und Ed Sheeran.

Du hast gesagt, du planst gerne. Was sind Deine Pläne für die nächsten zehn Jahre?

Mehr reisen wäre toll, noch mehr die Welt entdecken…. über Europa hinaus! Ich will neue Orte kennenlernen. Reisen erweitert den eigenen Horizont so sehr. Aber auch an Flugzeugen würde ich gerne mal arbeiten oder eine neue Art des Lötens erlernen.

Was war bisher der denkwürdigste Moment bei Brompton?

Zweifellos der Besuch von Prinz Philipp bei der Eröffnung der neuen Firma in Greenford. Das war wirklich eine ganz besondere Erfahrung.

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Was sind Deine Lieblingsbeschäftigungen in der Freizeit?

Ich und mein Verlobter reisen so oft wie es geht nach Europa. Jedoch halten wir uns zurzeit wegen der anstehenden Hochzeitsreise ein wenig zurück. Wir wollen nämlich eine große Abenteuertour durch Kenia unternehmen. Ich wollte schon immer auf Safari gehen, und freue mich schon heute wahnsinnig darauf, den Traum im nächsten Jahr endlich zu verwirklichen. Wir lieben beide Tiere!

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Ich bin auch ein totaler Familienmensch. Als jüngste von fünf Geschwistern habe ich viele Nichten und Neffen. Meine älteste Nichte arbeitet derzeit auch bei Brompton!

Die Arbeit bei Brompton hat mich und meinen Verlobten zum Radfahren gebracht, was einfach auch eine großartige Art ist, fit zu bleiben! Ich liebe es wirklich, mich mit Arbeitskumpels zusammenzutun und kleine Ausflüge mit dem Rad zu machen.

Meine größte Leistung bisher war die Fahrt von London nach Brighton. Dabei habe ich mich damals gar nicht selbst angemeldet, jemand anderes hat es für mich getan. Ich konnte aber schlecht absagen, weil die Fahrt für einen guten Zweck war.  Weil ich damals noch kein geübter Radler war, war der Box Hill in Surrey eine echte Herausforderung! Ich sah in nicht wenige überraschte Gesichter, als ich mit dem Brompton ganz vorne dabei war. Es war eine unvergessliche Erfahrung für mich und etwas, auf das ich bis heute stolz bin. 

Was ist für Dich das schönste Urlaubsziel?

Schwierig zu sagen, es gibt so viele tolle Orte in Europa! Ich würde dann aber doch Rom sagen. Ich liebe italienisches Essen, besonders Pizza mit echten Peperonis. Auch Teneriffa hat einen Ehrenplatz in meinen Herzen, weil ich mich dort verlobt habe.

Es ist harte Arbeit für jeden Mitarbeiter aus dem Brompton-Team, um unser kleines Faltrad von den ersten Skizzen tatsächlich auf die Straße zu bringen. Wer unsere ganze Firma kennenlernen will, dem sei unser Video "How a Brompton is made" empfohlen.